Bericht über die Arbeit mit meinem Therapie-besuchshund Toni

Daniela mit Toni in den Medien:

Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht über die Arbeit der Therapiebesuchshunde im Altenheim und mit behinderten Kindern gesehen. Die Hunde schenken den Menschen viel Freude und helfen in Alltagssituationen.
Als ich 2008 meinen 9 Wochen alten Labrador Retriever "Toni" bei Isabel Marschall abholte, wollte ich immer eine Therapiebesuchshundeausbildung machen. Allerdings musste Klein Toni erst einmal die Grundkommandos lernen und stubenrein werden. 2009 hat dann die Hundeschule Marschall einen Therapiebesuchshundekurs angeboten. Die Arbeit mit den Hunden und mit den behinderten sowie alten Menschen hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Im November 2009 haben wir dann die Prüfung im Altenheim St. Josef in Bad Kreuznach abgeschlossen.
Ich arbeite mit Toni vor allem im privaten Bereich. Wir gehen einmal in der Woche bei einer alten Frau im Dorf Eier holen. Toni trägt ein Körbchen mit einem Geldbeutel im Maul und gibt diesen dann bei der Frau ab. Sie bringt uns dafür die Eier. Ich war auch schon gemeinsam mit Ihr und Ihrem kleinen Hund (Chihuahua) spazieren.
Außerdem besucht mich in regelmäßigen Abständen ein kleines Mädchen, dass durch die Allergie seines Vaters leider nie ein eigenes Haustier haben kann. Wir gehen dann gemeinsam spazieren. Toni apportiert Gegenstände und bringt sie zu Ihr. Nach diesen Spaziergängen wird Toni immer ausgiebig gekämmt und gestreichelt.
Bei meiner Oma hat Toni auch regelmäßig Kontakt mit alten Menschen. Die sich auch über eine Übungsstunde freuen.
Sieht man die Freude in den Augen der Kinder und alten Menschen, die durch die Hunde etwas Abwechslung in Ihren Alltag bekommen, ist das Dank genug. Es wäre schön, wenn noch mehr Hundebesitzer sich für diese Ausbildung entscheiden und anderen Menschen Freude schenken.

Mit freundlichen Grüßen
Daniela Kaufmann und
Therapie-Besuchshund Toni