Mehrmals im Jahr wandern wir gemeinsam durch den schönen Hunsrück.

Unsere Ziele sind dann:

- der Hochwildschutzpark in Rheinböllen
- das Freilichtmuseum im Bad Sobernheim
- der schöne Soonwald
- oder andere nah gelegene Gebiete

Mit bester Laune laufen wir mit unseren Hunden zwei bis drei Stunden durch die Landschaft. Danach können die Hunde ohne Leine spielen und toben.
In geselliger Runde findet der Abschluß einer Wanderung in einer Wirtschaft statt. Hier findet dann der interessante Erfahrungsaustausch statt.

Wer Interesse daran hat, eine Wanderung in seiner Heimat zu planen und die Meute zu führen, ist herzlich willkommen.

Herbst-Hundewanderung 2011


Der Bericht zur Herbst-Hundewanderung 2011 folgt in Kürze!



Hundewanderung an Christi Himmelfahrt zur Tiersegnung in Spabrücken

Es ist schon fast eine liebe Tradition geworden: An Christi Himmelfahrt trifft sich jedes Jahr in Münchwald ein hundebegeistertes Grüppchen Wanderer, um durch den Soonwald zur Tiersegnung nach Spabrücken zu wandern. Auch dieses Jahr luden der HSC-Münchwald sowie der A.R.J.B. bei strahlendem Sonnenschein zu diesem schönen Event ein. Am Haus Gräfenbach fanden sich um zehn Uhr morgens 23 gutgelaunte Menschen mit 21 ebenso begeisterten Hunden ein, um einen wunderschönen Tag inmitten der Natur zu erleben. Isabel Marschall, die erste Vorsitzende beider Vereine, begrüßte uns vergnügt auf das herzlichste und erklärte uns kurz den geplanten Ablauf des Tages. Nachdem sich die erste Begrüßungsaufregung gelegt hatte, sortierten wir unter Gelächter alle Hunde und Menschen zu einer schönen Gruppenaufstellung und wie immer hatte Herr Marschall vom Haus Gräfenbach die Aufgabe, ein Gruppenfoto von uns allen zu schießen. Mit stoischer Ruhe wartete er ab, bis alle Menschen und Hunde in die Kamera lächelten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Endlich brachen wir nun auf, durch den kühlen, schattigen Wald ging es bergauf. Die gut ausgebildeten Hunde wurden zunächst brav an der Leine geführt und auch die Gasthunde, die noch nicht die Hundeschule besucht haben, benahmen sich hervorragend. Zu Beginn der Wanderung durften die Hunde im namengebenden Gräfenbach planschen und sich abkühlen. Die Besitzer fanden sich in kleinen Gruppen zusammen und unterhielten sich prächtig, während es weiter Richtung Spabrücken ging. Immer wieder war unter den schattenspendenden Bäumen Gelächter zu hören, wenn jemand eine besonders lustige Hundegeschichte zum Besten gab. Kurz vor unserem Ziel, dem Gelände oberhalb des Spabrücker Sportplatzes, durften alle Hunde abgeleint auf einer großen Wiese spielen. Was für eine Schau, 21 Hunde liefen frei und vertrugen sich! Das erlebt man nicht häufig. Es gab keine einzige Rauferei oder Diskussion zwischen den Hunden. Alle waren friedlich. Bei wilden Wettlaufspielen wurde die Wiese durchpflügt, ausuferndes Spielverhalten konnte beobachtet werden und auf jedem Hundebesitzergesicht machte sich ein großes Grinsen breit. Es ist einfach zu schön, wenn solch ein großes Hunderudel sich so gut versteht und die Lebensfreude, die die Hunde zeigen, überträgt sich auf den Menschen. Nachdem nach einigem Gewusel Hund und Mensch wieder passend sortiert war und alle durstigen Zungen getränkt worden waren, erreichten wir nach einem kurzen Marsch den großen Platz, auf dem die Tiersegnung stattfinden sollte. Wir ließen uns im Schatten eines großen Baumes auf dem kühlen Gras als Gruppe nieder und beobachteten den Einmarsch der vielen Tiere. Etliche weitere Hunde aller möglichen Rassen waren zu sehen und natürlich sehr viele Pferde, für den feierlichen Anlass geschniegelt und gestriegelt und herausgeputzt. Veranstalter der Tiersegnung sind ja die Soonwaldreiter. Immer wieder imposant ist die Kutsche mit dem prächtigen schwarzen Friesengespann, das wie jedes Jahr für ein Raunen durch die Menge sorgte. Einige Kinder hatten sogar in kleinen Käfigen ihre Meerschweinchen und Kaninchen zur Segnung mitgebracht. Unsere Hunde verhielten sich vorbildlich, ruhten aus, kauten an mitgebrachten Knochen oder Rinderohren, schmusten mit den Besitzern oder schlossen neue Freundschaften mit anderen Menschen, die eine streichelnde Hand für sie übrig hatten. Der Pfarrer begann nun mit seiner kurzen Andacht, in der er Gottes Segen für die anwesenden Menschen und Tiere erbat, und ging anschließend durch die Menge, um jeden mit geweihtem Wasser zu segnen. Bevor wir wieder den Rückweg antreten wollten, stärkten sich einige noch mit den angebotenen Getränken, Kaffee und Kuchen. Es mangelte uns an nichts. Nun also geistig und körperlich gestärkt, ging es zurück durch den Soonwald. Die Hunde durften zur Belohnung für ihr vorbildliches Verhalten frei laufen und fegten hin und her durch den Wald, immer wieder mit Blick auf Herrchen oder Frauchen, um sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist. Der Rückweg bergab zurück nach Münchwald war schnell bewältigt, zumal uns bald der Duft von leckerer Bratwurst in die Nase stieg und die Füße wie von selbst schneller wurden. Christel Marschall empfing uns im Biergarten des Hauses Gräfenbach mit köstlicher Bratwurst und weiteren leckeren Speisen. Und natürlich durfte bei den sommerlichen Temperaturen auch das ein oder andere kühle Bier nicht fehlen. Angenehm ermattet ließen wir den herrlichen Sommertag bei netten Gesprächen hier ausklingen. Und ein weiteres Mal bleibt die Erkenntnis, dass die artgerechte Hundeführung, die uns Isabel in der Hundeschule beibringt, der richtige Weg ist, um ein Leben im Mensch-Hund-Team zu gestalten. Damit sowohl die Interessen des Menschen als auch die des Hundes gewahrt werden.