Welpenbasiskurs

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Bei einer Teilnehmerzahl von maximal 7 Hunden (aller Rassen), besteht der Welpen-Basis-Kurs aus 10 praktischen Stunden, a 60 Minuten. An 5 aufeinanderfolgenden Wochenenden und dann immer im 14 tägigen Abstand wird der Unterricht gehalten. Die Gesamtdauer des Welpen-Basiskurs beträgt ca. 4 Monate.

Am Anfang der erfolgreichen Ausbildung eines Hundes steht, als absolute Basis, die theoretische Schulung des Besitzers. Im Basisvortrag 1, mit einer Dauer von 2 Stunden, werden alle Fragen, die Ihnen unter den Fingernägeln brennen, geklärt. Nur wer “Know How” besitzt, strahlt Souveränität aus. Und das ist es, was Ihr Welpe von Anfang an braucht, einen Sozialpartner mit Wissens- und Erfahrungsvorsprung, an dem er sich orientieren kann!

Basisvortrag 1 für Anfänger:

  • Wie prägt man eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung
  • Kommunikationsunterschiede zwischen Mensch und Hund
  • Vergleich Hunderudel und “Menschenrudel”
  • Entwicklungsverlauf Ihres Hundes
  • Führungsqualitäten der ranghohen Hunde
  • positive und negative Signale
  • Verhaltensbewertung
  • Was ist artgerecht?
  • Autorität ja oder nein?
  • Das häusliche Programm
  • Beeinflussung des Hundeverhaltens
  • Struktur statt negative Emotion!
  • Inhalt des Welpen-Basiskurs
  • Equipment und Voraussetzungen des Welpen-Basiskurses

Auch wenn Sie in Besitz eines älteren Hundes oder schon vorerfahren sind, steht immer die theoretische Schulung am Anfang der Hundeausbildung.

Wichtig ist, dass alle an der Erziehung beteiligten Personen (Hundebesitzer, Familienmitglieder und die Trainerin) das gleiche Ziel der Hundeerziehung anstreben und eine ähnliche Sichtweise haben.

Aufgrund meiner intensiven und vielfältigen Ausbildung zur Dipl. Hundepsychologin, Kynopädagogin und meiner regelmäßigen Weiterbildung, sind die Inhalte meiner Vorträge immer sachlich hinterlegt, klar strukturiert und auf neustem Stand. Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich die Ansichten und das Handeln der Hundebesitzer sind. Oft sind die Hundehalter durch unzählige, widersprüchliche und oft konterproduktive Ratschläge von “Hundekennern” irritiert und verunsichert. Um Klarheit zu schaffen, Missverständnisse auszuräumen und Fachkenntnis zu vermitteln, halte ich mit großer Motivation diesen Vortrag. Es freut mich immer wieder, wenn bei den Zuhörern “die Lämpchen angehen”!

Denn nur wer weiß, warum er etwas tut, ist ein Souverän!

Der Inhalt des Welpenbasiskurses ist klar strukturiert und baut immer aufeinander auf.
Der Welpenbasiskurs ist für Welpen ab einem Alter von 12 Wochen konzipiert.
Er ist in 10 Lektionen unterteilt und genau strukturiert.
Jede Lektion baut auf die Vorhergehende auf.

Der Kursinhalt setzt sich aus Übungen zusammen, die negative Verhaltensweisen Ihres Hundes verhindern sollen oder beenden. Das Ziel ist eine natürliche Bindung zwischen Hund und Mensch. In meiner 16 jährigen praktischen Arbeit mit den Hunden ist ein genau ausgeklügeltes Konzept entstanden, mit dem Hund und Hundeführer auf geradem Weg zu einem effektivem Ergebnis gelangen.

Viele herkömmliche Methoden sind bereits überholt und werden durch andere, meist gegensätzliche Übungen ersetzt.

Vielen Hundebesitzern, die bereits in einer anderen Hundeschule waren, wird eine völlig andere Sichtweise ermöglicht. Hundebesitzer, die noch keine Vorerfahrung gemacht haben, lernen mit dem Hund artgerecht umzugehen und ihm die Erziehung auf neuestem Erkenntnisstand der Hundeausbildung zu vermitteln.

Die Hunde werden mit Ruhe, Geduld, Konsequenz und viel Lob zum gewünschten Ergebnis geführt.

Als Motivation dient die Stimme, der Körperkontakt zum Besitzer, Motivationsgegenstände und Futter.
Motivationsgegenstände und Futter werden sehr gezielt angewandt und nicht in Hülle und Fülle dem Hund angeboten. Denn sonst werden diese Dinge dem Hund schnell überdrüssig und dem Besitzer wird vermittelt, dass der Hund keine Lust auf Erziehung hat.

Doch bevor all diese Dinge eingestzt werden, kommt das Wichtigste: Die Bindung!
Unter Bindung versteht man die Beziehung zwischen Hund und Besitzer. Sie basiert auf dem Vertrauen des Hundes zum Hundeführer.

Diese Bindung muss bei einem Welpen hergestellt bzw. gefestigt werden. Wird dieser Schritt ausgelassen, so haben es Hund und Besitzer in der zukünftigen Ausbildung schwer.

10 - Wochenüberblick:

1. Woche:

  • Impfpass, Haftpflichtversicherung mitbringen
  • Bezahlung der Kursgebühr
  • Wichtigste Hundeplatz-Regeln besprechen
  • Korrekte Fütterung des Hundes: angeborene Leinenreaktion!
  • Erläuterung: Sinn und Zweck der „Langen Leine“ bzw. „Kurzen Leine“
  • Bindungsspiel: ignorierendes Leinenspiel
  • Vertrauensaufbau
  • der Hund will mit dem Besitzer arbeiten

2. Woche:

  • Bindungsspiele:
  • ignorierendes Leinenspiel
  • „Hier“-Übung mit langer Leine
  • Vertrauens- und Bindungsübungen an den Geräten: (verschiedene Stoff-Tunnel, mit und ohne Tuch, mit u. ohne Blickkontakt) Bei den meisten Bindungsspielen läuft der Welpe an lockerer Leine, der Besitzer muss sich bemühen so interessant zu sein, dass der eigene Welpe die anderen Welpen ignoriert. Mit Motivations-Rufen, dem gezielten Kdo. „Hier“, Motivationsgegenstand, motivierenden Bewegungen, in die Hände klatschen und gelegentlichem Futter ...

3. Woche:

  • Bindungsspiel: ignorierendes Leinenspiel, „Hier“-Übung u.
  • Einsatz der Pfeife
  • Schauen zum Besitzer mit Futter: Stufe 1 - positive Verknüpfung des Hundes zu seinem Rufnamen
  • Begrüßung fremder Personen mit Kdo. „Sitz“, Vermeidung von Anspringen

4. Woche:

  • Motivationslauf und „Kehrt“ mit „Sitz“ - mit Stimme, Futter oder Motivationsgegenstand
  • Gesteigerte Wiederholung der bereits erlernten Übungen
  • Bindungsspiel: ignorierendes Leinenspiel „Hier“-Übung u. Einsatz der Pfeife
  • Schauen zum Besitzer mit Steigerung: Stufe 2

5. Woche:

  • „Sitz“ und „Platz“ Stufe 1: durch gezielten Einsatz von Futterbelohnung
  • Gesteigerte Wiederholung der bereits erlernten Übungen
  • Motivationslauf und „Kehrt“ mit „Sitz“
  • Schauen zum Besitzer mit Steigerung: Stufe 3

6. Woche:

  • „Sitz“ und „Platz“ mit Futter Stufe 2
  • Anhalten mit dem Besitzer in der korrekten Sitzhaltung
  • Motivationslauf in der 3er Gruppe
  • Gesteigerte Wiederholung der bereits erlernten Übungen

7. Woche:

  • „Sitz“ und „Platz“ mit Futter und Leine: Stufe 3
  • „Platz“ u. bleib bei der Begrüßung fremder Personen
  • Motivationslauf in 6er Gruppe
  • Anhalten mit dem Besitzer in der korrekten Sitzhaltung
  • Gesteigerte Wiederholung der bereits erlernten Übungen

8. Woche:

  • Fuß in 6er Gruppe: Abbau des Futtergebens
  • „Sitz“ u. bleib bei der Begrüßung fremder Personen mit Hund
  • Anhalten mit dem Besitzer in der korrekten Sitzhaltung, Gesteigerte Wiederholung der bereits erlernten Übungen

9. Woche:

  • „Sitz“ und „Platz“ mit Leine (ohne Futter): Stufe 4
  • „Platz“ u. bleib bei der Begrüßung fremder Personen mit Hund
  • Generalisierung: Training im Wald, auf den umliegenden Wiesen

10. Woche:

  • „Platz“ u. bleib auf Distanz zum Besitzer
  • Komplette Wiederholung aller erlernter Übungen und Kommandos
Änderungen im Kursprogramm bleiben vorbehalten und werden je nach Stand des Kurses variiert.

Kursziel:

Hund und Hundeführer können an der Leine ohne Hilfsmittel ein sehr gutes "Fuß". Trotz der Ablenkung, durch die anderen am Kurs teilnehmenden Hunde, läßt sich der Hund nicht irritieren.

Die Kommandos "Sitz" und "Platz" führt der Hund zuverlässig ohne Zuhilfenahme von Futter aus.

Er bleibt beim Besitzer sitzen oder auch liegen, springt nicht auf oder gar an einer fremden Person hoch, wenn diese den Hundebesitzer begrüßen möchte.

Während des gesamten Kurses lernt der Hund das zuverlässige Zurückkommen zu seinem Besitzer auf das Kommando "Hier"

Durch konzentriertes und konsequentes trainieren mit diesen erprobten und sachlich hinterlegten Methoden, erreichen die Kursteilnehmer wesentlich schneller das Kursziel, als mit den herkömmlichen Methoden!

Neue Welpen-Basiskurse beginnen ab:

Nächste Termine:
Samstag 02.06.2012, 12.00 Uhr
Jeweils 10 praktische Stunden;
Kosten: 220,- €
Max. 7 Mensch-Hund-Teams

 

 


die Gruppe hört aufmerksam zu


Die Fütterung des Hundes


der Hund muß Sitzen


beim Fressen kann er aufstehen


wer zu früh aufsteht, wird wieder hingesetzt


Die genauen Instruktionen sind das Wichtigste


Das ignorierende Leinenspiel


Der Besitzer gibt die Richtung an


Die Bindungsspiele


erst ist der Hund beeindruckt


dann folgt die Motivation


aufgrund des Vertrauens hört der Hund