Apportierseminar (Unterteilt in Level 1 - 3)

Warum apportieren?

Weil es eine sinnvolle und artgerechte Beschäftigung ist.

Weil der Hund mit Kopf und Körper "arbeitet".

Weil der Besitzer seinen Hund auf Distanz lenk, führt und stoppen kann.

Weil es fast jeder Hund kann, wenn man es ihm richtig erklärt.

Weil es allen Beteiligten einfach total viel Spaß macht!!!


Level 1:
Basisseminar mit Theorie:



für Junghunde mit dem Fortgeschrittenen I- oder II-Kurs.
Hier werden die absoluten Basics, der Grundgedanke sowie Grundübungen des Apportierens vermittelt.
Sinn des Seminares ist es Fehler von Beginn an zu vermeiden. Für alle Rassen sehr zu empfehlen!
Die Übungen und der Seminarinhalt richten sich nach dem Ausbildungsstand der anwesenden Hunde. Bei Unklarheiten, bitte fragen.




Level 2:
Anfängerseminar mit Theorie:



für Junghunde ab dem Fortgeschrittenen II-Kurs.
Mit einem gut fundierten theoretischen Wissen geht es nun fachmännisch ans Werk. Viele verschiedene
Übungen bieten dem Hund artegerechte Auslastung auf körperlicher und geistiger Ebene.

Die Übungen und der Seminarinhalt richten sich nach dem Ausbildungsstand der anwesenden Hunde. Bei Unklarheiten, bitte fragen.




Level 3:
Aufbau nach dem Level II

Nachdem eine zuverlässige Basis besteht,
geht es ans Eingemachte.
Das Niveau wird gesteigert, die Übungen erschwert. Jetzt erkennt man den Wert eines Retrievers.


Hier finden Sie die aktuellen Bilder des letzten Apportierseminars.







In regelmäßigen Abständen werden in 3-stündigen Seminaren den Hunden (vor allen den typischen Apportierhunden, den Retrievern) das Apportieren von Dummys beigebracht.

Dummys sind 500g schwere Leinensäcke, die gefüllt und schwimmfähig sind.

Der Jagdeinsatz dieser Hunde wird immitiert .
Als Beuteersatz dienen die Dummys.

Gerade diese Ausbildungsform ist für die typischen Jagdhunde, die aber nicht jagdlich eingesetzt werden, genau das Richtige. In der Natur dieser Hunde liegt es, Beute zu beobachten, zu verfolgen und zu fangen.

Die genetische Veranlagung dazu haben sie, also sollte sie auch genutzt werden. Aber natürlich nur in Verbindung mit den Ersatzobjekten, den Dummys.

So ist eine ARTGERECHTE Beschäftigung dieser Hunde gewährleistet.



Kursinhalt

Es werden zwei Vorübungen trainiert, mit denen das Vertrauen des Hundes zum Besitzer noch einmal verstärkt wird. Diese Übungen sind die Basis des Apportierens , damit der Hund „seine Beute“ dem Besitzer zuverlässig wieder bringt. (Häufig liegt hier das Problem, dass der Hund zur Beute läuft, diese aber nicht zurückbringt)

Parallel werden Steadiness-Übungen trainiert. Ziel dieser Übungen ist es, die Standruhe des Hundes zu erreichen.
Das heißt, der Hund darf nicht einspringen (einem Dummy hinterher springen), wenn er kein Kommando bekommen hat.
Auch die Steadiness ist die absolute Basis, um mit seinem Hund vernünftig apportieren zu können.

Ist die Basis geschafft, beginnt das eigentliche Apportieren.
Es folgen verschiedene Übung im Bereich des Markierens und des Einweisens.*

Der Einsatz der Hundepfeife wird weiterhin intensiviert.
In höchster Anspannung und während des Rennens wird der Hund über die Pfeife gestoppt. Der Hund dreht sich zu seinem Besitzer um und wartet auf ein neues Kommando, welches mit einem Handzeichen gekoppelt wird.

Handzeichen : Der Hund kann dann „voran“, nach „rechts“ und „links“ und auch „zurück" dirigiert werden.

Trainiert wird sowohl auf dem Land, als auch im Wasser.

* Unter Markieren ist zu verstehen, dass sich der Hund merken muss, wo ein Dummy hingefallen ist. Auf Kommando soll er diesen dann apportieren.

Einweisen bedeutet, dass der Hund nicht gesehen hat, wo ein Dummy hingefallen ist. Auf Kommando wird er vom Besitzer geschickt und dann per Hundepfeife und Handzeichen auf Distanz eingewiesen wird.

In unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden die Übungen dann trainiert.

Die Schwierigkeitsgrade beziehen sich auf Geländebeschaffenheit, Windrichtung, zeitlicher Abstand zwischen Fall des Dummys und Schicken des Hundes.
Somit wird das Kurzzeitgedächtnis und die Flexibilität des Hunde trainiert.

Gerade mit dieser Arbeit wird der Hund geistig und körperlich gefordert.

Wer also mit seinem Hund artgerecht arbeiten will und ein wunderbares Hobby sucht ist herzlich willkommen!